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Tag 2 der HighEnd Vienna 2026

Tag 2 begann mit einem Besuch bei den konkurrierenden Locations. Die bereits aus München bekannte HiFiDeluxe war diesmal nicht im Marriott sondern im dem ACV gegenüberliegenden Arcotel. Den Österreichern ist das bekannt als Stätte der Klangbilder vergangener Jahre. RIP.

Die anderen Schauplätze

Gleich beim Eingang waren die Engländer von Kirmuss zugegen, ein von Vinyl-Pabst Fremer empfohlenes LP-Renovierungssystem, Plattenwäsche wäre viel zu profan als Ausdruck. Rund 25 Minuten massiert man eine LP auf beiden Seiten mit diversen „Secret Sauces“ , dabei wird penibel erklärt warum sich Vinyl gegen Wasser wehrt, warum Konkurenzmodelle nicht funktionieren und wie Bürsten , Hüllen und Wässerchen gestaltet sein müssen. Das System kostet inkl. Ultraschallbad-Waschmaschine ca 1800.- Euro. Und damit auch die nächste Retrowelle gut überstanden wird, baut man gerade Musiccasseten_Band-Reiniger. Ursuper find ich das . 

Die Lenbrooks meinen auf der HighEnd nicht gut genug vertreten zu sein, und haben im Melia-Hotel zeitgleich ihre Show veranstaltet. Dali, NAD Blusound boten aber nicht wirklich überraschendes diesmal. 

Transrotor war auch diesmal auf Hotelmesse , glänzend wie immer. 

MQA – secret meetings

Ein Stockwerk darüber hatte MQA Lab seine Meetingräume . Noch kein Portal in Sicht , aber Demos von Airia Codec waren vorhanden. Dabei wurde das Signal eines Plattenspielers zuerst AD gewandelt mit Focqus ADC  dann via Airia codiert und wieder decodiert und dann in einen Qronos Dac zum Kopfhörerverstärker von – klar doch  – Meridian gespeist. Sehr beeindruckend wie „analog“ das klang nach mehreren  Digitalisierungen. Auch ein Vergleich mit Airia und AAC320 war beeindruckend , wieviel besser Airia „öffnet“ im Vergleich zu Apples AAC. Dass man auf der HighEnd aber nirgendwo ein Wort über MQA gehört hat, sollte den Lenbroos doch etwas zu denken geben, aber PR war noch nie ihre Stärke. 

Volumio goes expensive

Zurück zur HighEnd , wo Volumio ihr neues Top of the Line Modell vorgestellt haben , dass im nächsten Jahr um über 20k € auf den Markt kommen soll. Reiner Streaming Transport, kein DAC , kein Preamp, nix. Ob das was wird fragen sich viele. 

Magico war wie immer einfach „selbstverständlich“ im Klang. Keine Diskussion nötig , nur Musik hören in stark gepimptem Raum. 

Immer ein Traum für sich LUXMAN , mit beeindruckender History an der Wand . Mr Luxman persönlich war anwesend natürlich. 

MOON diesmal mit etwas größeren Lautsprechern , wie immer sehr sehr gut. 

Harbeth hab ich schon besser gehört , auch wenn es immer noch sehr gut war. 

Marten ein neuer Favorit

Mehrfach exzellente Vorführungen bei Marten aus Schweden , eine überaus sympathische Marke mit voller Kraft aber auch feinst ziseliert. 

Das mit Abstand schönste Hintergrundbild hatten die Herrschaften von Acora/Audio Research . Passt zum guten Sound. 

Dem wichtigsten Event von Tag 2 aber widme ich einen eigenen Bericht – Audio Exzellenz Pressekonferenz. 

 

Aber hier einmal wieder Bilder von meinem Tag 2

 

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