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4 Sperren gegen schädliche Vibrationen unter dem Plattenspieler 

Ich gestehe , nicht alle Ideen kommen von mir. Diesmal hat mich Jay’s Reise zu einem Vibrations-dämpfenden Board inspiriert. Mit großem Erfolg . 

Die Idee kommt von Jay’s Iagi 

Wie ihr wisst , bin ich ein Fan von guten Reviews auf Youtube. Das kann man nur geniessen, wenn man den Obulus für Premium bezahlt, die Originalversion von YouTube ist unbrauchbar geworden. Mit Premium aber ist es eine gute Quelle von Informationen ( eingeschaltetes Gehirn natürlich vorausgesetzt). 

Jay, der kleine Koreaner aus Kanada hat mich schon des öfteren auf seiner Reise inspiriert . Der Blog heisst Jay’s Iyagi weil Iyagi Resie heisst auf koreanisch . Und damit man Jay nicht mit dem Ultimate HiFi Jay verwechselt, den ich auf Youtube und Facebook ebenfalls schätze.. 

Jay der Koreaner hat nun ein in seinem Video ein Isolation Board von ToughNutAudio gepriesen, das seiner Meinung nach das beste Board unter Geräten sein soll, das die HiFi Welt bietet. Solange es halbwegs erschwinglich ist. Das Board von Toughnut Audio kostet etwa 2700.- Dollar , und ist somit für mich wert als DIY Projekt umgesetzt zu werden. 

Viele Schichten halten viele Frequenzen ab 

Die Besonderheit des G3R Boards ist der mehrlagige Aufbau. Auf einem Hartholzbett werden verschieden dicke und dichte Isolationsmatten aufgebracht , die für eine breitbandige Isolierung sorgen. Ganz oben haben wir eine geerdete Metallplatte um auf hochfrequente Störungen abzuhalten. 

Das Hartholzbrett habe ich ja bereits mit den Ikea Aptitlig Brettern . Darauf habe ich nun verschiedene Matten gelegt , die auf 43 x 34 cm zugeschnitten wurden. 

Der Aufbau bei mir 

1 Layer ist eine Autofussmatte aus Gummi, hart und zäh. Kostet weniger als 10 € wenn es für die hinteren Sitze gewählt wird. Ist groß genug.

2. Layer ist eine Matte die man in der Sanitärabteilung im  Baumarkt bekommt , um Waschmaschinen das Rumpeln abzugewöhnen. Die ist 1 cm dick ,  und eine Art schwerer Schaumstoff aus Gummi. 13 € Kosten. 

3 Layer ist eine Vliesfaserplatte mit 3 mm Stärke. Mit 80 x 120 cm Größe gehen mehrere Unterlagen aus. Kostenpunkt etwa 12 €. 

4. Hier sollte eigentlich eine Kupferplatte sein, die bestens leitet und hart genug ist einen Counterpart zu bilden für die Hartholzplatte und als Auflage für den Plattenspieler zB.   Hab ich aber auf die Schnelle nicht bekommen , daher ein Kompromiss mit einer Aluplatte die in 12 cm x 100 cm vorhanden war. In 3 Teile geschnitten mit dem Stanleymesser geht das als Kompromiss bei mir durch . 

Alle Matten/Platten hab ich nur übereinander gelegt , nur die Aluplatten hab ich ein wenig verklebt mit der Vliesmatte. 

Klanglich ein echter Gewinn 

Da kommt nix durch

Der Effekt war überzeugend. Wo vorher besonders ältere Schallplatten noch eher schärfer geklungen haben, war jetzt Harmonie. Der grüne Skyanalog Tonabnehmer konnte seine Arbeit ruhiger verrichten. Ob auch die Performance meines Eversolo A8 wesentlich besser wurde kann ich nach kurzer Zeit noch nicht sagen , der Oldchen hat sich auf der Waschmaschinen-Matte aber sicher wohl gefühlt. 

Zum Schluss wurde die nicht gerade hübsche Kante noch mit einem Stück Geschenkband verschönert , damit auch das Auge beruhigt ist . 

Scheuplattenspieler auf Platform mit Zinkplatte
Cordon red oder bleu wie es euch gefällt

Mit Gesamtkosten unter 50 € finde ich das Ergebnis sensationell. Und hoffe dass möglicht viele von euch das mal probieren, wobei man bei den einzelnen Schichten sicher noch optimieren kann . Aber ich bin so sehr zufrieden. 

PS: Mittlerweile habe ich im Künstlerbedarf eine Zinkplatte entdeckt um 16 € , die eine schönere Oberfläche bietet.

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