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OePhi – das grundehrliche Cinch-Kabel 

Ich glaube erwähnt zu haben, dass ich bisher als Verbindung meines Streamer/Vorverstärkers Eversolo A8 mit den Endstufen ein Atlas Elektra OCC Kabel verwendet habe. Nun aber ist meine Referenz getauscht wurden – mit OePhi ASCENDANCE , und ich bin sehr sehr zufrieden. 

Die HighEnd Vienna 2026 ist vorbei und wird immer noch mit einem zufriedenem Lächeln erinnert. Nicht zuletzt weil ich dort wieder Gelegenheit hatte mit Joakim Juhl von OePhi aus Dänemark zu sprechen. Und er hat sein Versprechen wahr gemacht und mir ein 1,5 m langes Paar Cinch/RCA Kabel zum Testen zu übergeben. Also hab ich mich dran gemacht es gegen Mein bisheriges Atlas Elektra zu testen. Zum Vergleich und als Basis hab ich auch ein 0815 Cinchkabel aus der Kabelkiste herangezogen. 

Für einen Ordentlichen Kabeltest braucht es verschiedene Aufnahmen. Also für mich UND natürlich auch für euch eine Auswahl meiner Lieblingsstücke zum Testen. 

Die Playlist und das warum 

Tidal Playlist https://tidal.com/playlist/37133c1d-aa8f-4d27-8698-99eecfcd25c6

Thanks to you , beginnt mit sattem Bassfundament , eine Snare wird am Rand gespielt und die Stimme von Boz Scaggs ist freundlich und warm 

Texas Hold Em von Beyonce beginnt mit Banjo, das wie ein Banjo , also MIT gespannterm Fell und Saiten gut klingen muss. Der stampfende Bass ist tief aber nicht wummrig.  Die Solostimme ist VOR den Backgruondsängerinnen, die aber definiert zu orten sein sollen. 

I will wait for you ist BigBand in 3D mit klarem E-Bass dazu. Bläser stehen etwas höher in der räumlichen Aufteilung. 

Bei Lyssinate Lange begibnnen mehrere Orgelpfeifen des Pedals. Komische Streichgeräusche aus dem Mittelalter , eine straffe Trommel , und dann zarte Frauenstimmen , fast Fräuleinstimmen, darf man aber nicht mehr sagen. 

Vonm HiFi Griechen habe ich den Tip für Counting Down the days/ Liquid Love der Megaband Above and Beyond. Teuflich „on the edge“ aufgenommen und mit einem ganzen Haus voller Schlagzeuger, Keyboarder, Streicher ist hier viel auseinanderzuklamüsern. Diese Aufnahme ist NICHT scharf oder verzerrt , aber bei dem meisten Anlagen klingt sie so. 

Simin Tander ist – obwohl Deutsche – so cool, dass es Bob Dalyn die Gänsehaut hervorbringt, wie sie seinen Song „Times they are a-changing“ zelebriert. 

Und dann noch etwas brachial Fettes , Game Time von 3Lau , sollte auch sauber und aufgelöst sein, ist aber nicht einfach das zu machen. 

Von der grauen Hölle in den Himmel 

Nicht einmal zum Schuhe binden geeignet

 Zuerst wurde der Eversolo A8 mit meinem Olchen verbunden via dem Kabel , das man zuweilen noch in der Box finden kann. Und wenn ich das höre, denke ich mir , warum habe ich einen Eversolo A8 und nicht einen Wiim Mini um 98.- € . Die Wiedergabe ist flach, lustlos, einfärbig und würde mich kaum mehr als 10 Minuten halten beim Musikhören. Egal welchen Titel ich von der Playlist spiele. Keine räumliche Aufteilung, flauer Bass, immer am Rand der Digitalitis. 

So wollen wir das nicht hören, also schnell weiter zum Atlas Elektra OCC, das ich zwar gebraucht erworben habe, das aber immer noch in Produktion ist, wie mir der Inhaber von Atlas auf der Messe 2026 versichert hat. Preis ist im Original etwa 500 € für 1.5m , wird aber – nicht lieferbar – auch schon um 290.- angeboten. 

Die Vorstufe zum Paradies 

Geheimtip in Preis-Leistung – Atlas Elektra OCC

Oh mein Gott , was für ein Unterschied tut sich jetzt auf . Boz Scaggs begrüßt mit  fettem  warmen Keyboardbass , die Stimme ist jetzt freundlich beruhigend. Texas Hold Em zeigt wie ein Banjo eigentlich klingt , und die ganze Breite von Michel Legrands grandiosem Orchester wird breit UND tief . Die Orgel von Lyssinate Lange bläst mit sattem Tiefbass, der Chor ist jetzt eine Ansammlung einzelner Stimmen . USW. usw. 

Atlas hat mir die Grundphilosophie verraten: Die Kabel und der Mittelstift des Cinch Steckers sind aus dem gleichen Material und werden zusammen gekrimpt unter einem genau definierten Druck, mittels einer eigens gebauten Maschine. Damit ist ein optimaler Übergang gewährleistet , egal ob beides aus Kupfer oder Silber ist. Teflon natürlich als Isolator rundherum.

Die nächste Stufe – der Aufstieg zu OePhi 

OePhi Ascendance – Das Tor zum Himmel

Kann das OePhi Ascendance noch mehr ? Das ist jetzt die Frage . Und es wäre zu erwarten aus zwei Gründen. Erstens ist das OePhi Ascendance OCC ein relativ neues Kabel. Zweitens ist es , obzwar in der Mittelklasse angesiedelt von OePhi auch deutlich teurer. Ca 1150.- € werden fällig für das handgefertigte Paar. OePhi verwendet einen KLE ähnlichen RCA Stecker der nur einen winzigen Kontakt mit Masse hat , während die Stecker vom Atlas rundherum kontaktieren. Das Kabel bei OePhi ist in Baumwolle gebettet um so minimale Induktivität und Kapazität zu erlangen. Timing ist das Stichwort von Jesper Juul , alles soll zur rechten Zeit ankommen , nicht nachschwingen und nicht vibrieren . 

Winziger Kontakt der Masseverbindung auf 3 Uhr zu erahnen

Und wirkliich : Der Klang ist noch eine Spur autoritativer im Bass, noch eine Hauch durchsichtiger. Das Banjo verrät seinen Saiten- und Membranenklang . 

Bei Lyssinate Lange hört man mehrere Orgelpfeifen, die am Eingangsakkord beteiligt sind. Und endlich, „Counting Down the Days“ ist transparent und mächtig, die dreidimensionale Aufteilung besser nachzuvollziehen.

Der Raum von Simin Tanders Studio wirkt noch etwas größer, ihre Stimmcharakteristik aufgelöster. 

Und auch Game Time bringt nur gewollte Verzerrungen der elektronik zutage und löst die angewandten Layer wunderbar voneinander. 

Von 1 bis 10 liegt das Standardkabel unter 1 , das Atlas Elektra so etwa bei 7 – 8 und Oephi bei 9 von 10. Warum nicht 10 von 10?Sowohl Atlas als auch OePhi bieten noch „bessere“ Varianten, die aber dann richtig ins Geld gehen. 

Für mich war der Test ein guter Einblick, wie sehr „nur“ die Cinchkabel zwischen den Komponetne den Gesamtklang der Anlage behindern können , und wie gut es bei mir jetzt klngt mit mehr Freiheit . OePhi sei Dank. Ich kauf mir das Kabel sicherlich. 

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